Landschaft malen
Wetterstimmungen haben seit jeher die Landschaftsmalerei geprägt. Salomon van Ruisdael malte als einer der ersten Künstler ein Stimmungsbild mit dem Titel: «Nach dem Regen». Turner beschäftigte sich auch mit Licht- und Wetterstimmungen; er liess sich um 1850 von Goethes Farbenlehre inspirieren um zu einer lichtdurchfluteten Atmosphäre zu gelangen.
Nach den verschiedenen Sujets, die Monet zu verschiedenen Tageszeiten malte (seine Serienbilder), widmete er seine Aufmerksamkeit seinem Seerosenteich. Die darin schwimmenden Seerosen verbinden sich malerisch auf der Wasseroberfläche, welche die sichtbare Umgebung spiegeln. In dieser geheimnisvollen Erscheinung gewann die Autonomie der Farbe – unabhängig vom Motiv – immer mehr an Bedeutung. Von den Fauvisten und Expressionisten war es nicht weit bis zu den vollkommen aufgelösten Farborchestrierungen im Abstrakten Expressionismus. Hier verschwand das Motiv vollends in einem Farbrausch, der das Licht einer Landschaft simulierte, ohne diese selbst abzubilden. Aber die Landschaft wird auch aktuell, von zeitgenössischen Malern wieder neu entdeckt.
Die folgenden KünstlerInnen dienen uns als Inspiration: Turner, Monet, Van Gogh. Klimt, Berthe Morisot, Georgia O'Keeffe, De Kooning u.a.
Programm
Wir, Florian Streit (Lehrer für Bildnerisches Gestalten, Künstler) und Marius Ott (Naturwissenschaftlicher Zeichner und Visueller Gestalter) sind die zwei Kursleiter die dich während eines Wochenendkurses betreuen.
Voraussetzungen
Freude am Malen
Weiter gehen
https://www.florian-streit.ch